Geschichte

So alt wie das Schreiben ist auch das akademische Ghostwriting

Isokrates, der von 436−338 v. Chr. in Athen lebte, wird als der prominenteste Ghostwriter der Antike gehandelt. Das Auftragsschreiben gehörte im antiken Griechenland zum Alltag: Die sogenannten Logographen komponierten Texte bzw. Plädoyers für die beteiligten Parteien vor Gericht – egal, ob nun als Ankläger oder Angeklagter.

Die Geschichte irgendeines Wissens zu schreiben ist immer eine bedenkliche Sache. Denn bei dem redlichsten Vorsatz kommt man in Gefahr, unredlich zu sein; ja, wer eine solche Darstellung unternimmt, erklärt im voraus, daß er manches ins Licht, manches in den Schatten setzen werde.

Johann Wolfgang von Goethe

Aber zurück zu Isokrates: Er war ein Schüler des Gorgias und ebenfalls ein Logograph und verfasste diverse Gerichtsreden. Zudem gründete er 390 v. Chr., als ausgebildeter Lehrer der Rhetorik, eine Rhetorikschule in Athen.  Neben ihm arbeiteten zudem die berühmten Rhetoriker Lysias und Demosthenes als Auftragsschreiber und erschrieben sich somit ihren Lebensunterhalt.

In der Antike bediente sich jedoch nicht nur die Judikative der Ghostwriter, sondern auch der Klerus. Daher ist es seit einigen Jahrhunderten Usus, dass ausgewählte Jesuiten im Vatikan als päpstliche Auftragsschreiber tätig sind. Es kann also festgehalten werden, dass sich seit der Antike das Ghostwriting durch die Jahrhunderte bis in die Neuzeit zieht. Früher war es so, dass die Gelehrten mit dem, was sie an Einkommen hatten, ihre Familien nicht ernähren konnten. Genauso wenig wie sie ihre Forschungsergebnisse publizieren konnten. Es fehlte ihnen einfach an den entsprechenden Mitteln. An dieser Stelle kamen die wohlhabenden Bürger ins Spiel, die die mittellosen Gelehrten finanzierten, sodass diese unter eigenem Namen publizieren und dissertieren konnten und im Gegenzug selbiges unter fremden Namen taten. Ein Umstand, der bis in die heutige Zeit fortbesteht.

Was ist Geschichtswissenschaft?

Die Geschichtswissenschaft setzt sich mit der methodisch geleiteten Erforschung der Vergangenheit des Menschen auseinander. Die Basis dieser Auseinandersetzung bildet das Sichten und Untersuchen historischer Quellen, die in verschiedenen Formen, wie beispielsweise schriftlich, vorliegen. Diese gilt es zu kontextualisieren und kritisch zu analysieren, um historisch relevante Ergebnisse zu erzielen. Die Disziplin der Geschichtswissenschaft unterteilt sich dabei in die Alte Geschichte, das Mittelalter, die Geschichte der Frühen Neuzeit und die Neueste Geschichte.

Herausforderungen des Studiums: Hilfe durch Ghostwriter

Sie als Student haben aufgrund dessen die Grundlagen historischer Techniken der Recherche zu erlenen. Darüber hinaus das Studium der Quellen und deren Auswertung. Viele verschiedene Fähigkeiten kommen hierbei zum Tragen, die ein methodisches Vorgehen verlangen, das Berücksichtigen formaler Aspekte, das Studium und die Kenntnis um tote Sprache wie Latein oder Altgriechisch, die adäquate Bearbeitung der Sekundärliteratur usw.

Besonders in den neuen modularisierten Studiengängen sind die Anforderungen hoch an Sie als Student. Neben den angesprochenen Kompetenzen, die es zu erlernen gilt, müssen unter anderem Referate vorbereitet und gehalten sowie unzählige Hausarbeiten geschrieben werden. Um diesem Druck nicht zu erliegen, ist eine fachliche Unterstützung von unserer Seite demnach nur von Vorteil für Sie. Daher möchten wir Ihnen unsere historisch ausgebildeten Fachautoren an die Seite stellen, die selbst Absolventen eines Geschichtsstudiums sind.